Abgabe von Wissenschaftlichen Arbeiten (3)

Der Bearbeitungszeitraum für die Arbeit muss mit dem Prüfer oder der Prüferin festgelegt werden. Für Masterarbeiten werden meist drei bis vier Monate Zeit als Bearbeitungszeitraum gegeben. Für praktische Arbeiten wird meist ein etwas längerer Bearbeitungszeitraum veranschlagt, als für theoretische.

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Abgabetermin

Der Abgabetermin für eine Abschlussarbeit wird mit dem Prüfer oder der Prüferin verbindlich ausgemacht und an das Zentrale Prüfungsamt weitergeleitet. Dieser Termin sollte unbedingt eingehalten werden. Damit der Termin nicht Angst und Stress verursacht, ist es sinnvoll sich selbst einen Termin einige Wochen vorher zu setzen, bis zu dem man eine erste abgabefähige Version erstellt. Diese Version sollte alle korrekten Formalitäten erfüllen und alle vorgesehenen Teile sollten zumindest im Ansatz bearbeitet sein.

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Die letzten Wochen können dann dafür genutzt werden um in Ruhe und ohne Stress Teile auszubessern oder halb bearbeitete Passagen zu vervollständigen. Natürlich kann es sein, dass man sich in der Bearbeitungszeit verzettelt und merkt, dass man den Abgabetermin unmöglich einhalten kann. In diesem Fall ist es wichtig rechtzeitig mit dem Prüfer oder der Prüferin Kontakt aufzunehmen und um Aufschub des Termins zu bitten. Üblicherweise werden bis zu vier zusätzliche Wochen zur Bearbeitung gewährt. Diese Maßnahme sollte aber der letzte Ausweg sein, Ein weiterer Aufschub wird selten gewährt werden.

Form und Exemplare

Die fertige Arbeit muss bei einem Kopierladen gedruckt und gebunden werden. Die Arbeit ist einseitig auszudrucken.

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An Qualität des Papiers und der Bindung sollte nicht gespart werden; eine Klebebindung ist der Ringbindung vorzuziehen.

Man muss mindestens zwei Exemplare anfertigen, ein Exemplar für die Professorin oder den Professor und ein Exemplar für das zentrale Prüfungsamt. Für sich selbst sollte man natürlich auch ein Exemplar aus-drucken. Nur die Abgabe beim zentralen Prüfungsamt wird als offizieller Abgabetermin gewertet, nicht die Abgabe des Exemplars bei der Professorin oder dem Professor.

Korrektur

Es gibt keine Regel dafür, wie viel Zeit die Professorin oder der Professor zur Korrektur der Arbeit hat. Es wird versucht einen Zeitraum von 6-12 Wochen nicht zu überschreiten, aber dies ist nicht verbindlich.

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Sollte nach mehr als 12 Wochen die Note aber immer noch nicht feststehen, sollte man jedoch nachhaken. Um weiter für die Zukunft planen zu können, kann man in jedem Fall fordern, dass der Prüfer oder die Prüferin ein Zertifikat darüber ausstellt, dass die Arbeit mindestens mit der Note 4.0 bewertet werden wird, also auf jeden Fall bestanden ist. Mit dieser Information kann man sich über die nächsten Schritte ins Berufsleben Gedanken machen.

Spezielle Informationen für Hörgeschädigte

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Hörbehinderte Menschen sollten einige Punkte beachten: Für Prüfungsleistungen kann man einen Nachteilsausgleich beantragen. Das muss immer individuell geschehen, deshalb sollte schon frühzeitig mit dem Prüfungsausschuss bzw. dem Prüfungsamt Kontakt aufgenommen werden. Der Antrag sollte mit einer Begründung und Belegen oder Nachweisen eingereicht werden. Man kann dadurch z.B. eine Zeitverlängerung oder die Nutzung personeller Hilfen wie z.B. Gebärdensprachdolmetscherinnen bewilligt bekommen. Ebenso kann eine Nichtberücksichtigung grammatikalischer Fehler, falls nicht schon durch Zweitkorrektur abgedeckt, beantragt werden. Der Antrag ist immer individuell, die Erfolgsaussichten des Antrages auch.