Sportangebote

Eine Möglichkeit, sich von Lernstress und Klausuren zu erholen, sind sportliche Aktivitäten. Egal ob Sie an Sportangeboten an Ihrer Hochschule oder in einem öffentlichen Verein teilnehmen, oder für sich allein aktiv werden wollen: Der körperliche Ausgleich zur geistigen Arbeit hilft, fit zu bleiben.

Fitness ist allerdings nicht der einzige Faktor, der für sportliche Aktivitäten spricht. Der Hochschul- oder Vereinssport schafft auch Orte des sozialen Miteinanders. So lernen Sie Menschen aus anderen Kontexten und Studierende anderer Fachrichtungen kennen.

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Welche Angebote gibt es?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, das Sportangebot an Ihrer Hochschule wahrzunehmen, finden Sie eine Übersicht über die ausgeübten Sportarten auf den Webseiten Ihrer Hochschule, an Informationstafeln (Schwarzes Brett, vor allem im Sportinstitut, falls vorhanden), beim AStA bzw. UStA oder der Hochschulverwaltung. Wenn Sie dort kein passendes Angebot finden, können Sie bei den öffentlichen Sportangeboten Ihrer Stadt nachsehen. Hier können die Internetpräsenzen der Städte oder die Sportreferenten weiterhelfen.

Üblicherweise können Sie bei allen Sportangeboten kostenlose Probetrainings absolvieren. Bei dieser Gelegenheit können Sie nicht nur ausprobieren, ob Ihnen die Sportart gefällt, sondern auch, ob Ihnen der Stil des Übungsleiters zusagt.

Kosten und Finanzierung

Die Sportangebote an Hochschulen sind meist preisgünstiger als die öffentlichen Sportangebote. Preise zu den Angeboten finden Sie auf der Homepage Ihrer Hochschule, bei der AStA oder der Hochschulverwaltung.

Wenn Sie ein öffentliches Sportangebot wahrnehmen wollen, müssen Sie die Kosten bei den einzelnen Vereinen in Erfahrung bringen – zum Beispiel im Rahmen eines kostenlosen Probetrainings.

Da sich sportliche Aktivitäten positiv auf die Gesundheit auswirken, fördern viele Krankenkassen ihre Mitglieder durch die Kostenübernahme oder durch Zuschüsse (SGB 5, § 20). Für die Förderung muss die regelmäßige Teilnahme an durch Fachpersonal betreuten Sporteinheiten nachgewiesen werden. Die Kostenerstattung erfolgt meist nach der schriftlichen Teilnahmebestätigung. Klären Sie die Vorgaben zur finanziellen Unterstützung im Voraus mit Ihrer Krankenkasse ab.

Wenn Sie mit einer Behinderung an bestimmten Sportangeboten teilnehmen wollen, die sich nicht speziell an Menschen mit Behinderung richten, kommen womöglich behinderungsbedingte Mehrkosten auf Sie zu. Um abzuklären, ob diese Mehrkosten bei Ihnen durch die Eingliederungshilfe (SGB IX, § 58) getragen werden, setzen Sie sich mit den zuständigen Rehabilitationsträgern [Artikellink zum Thema "Rehabilitationsträger" wird ergänzt] in Verbindung.

Sport und Behinderung

Viele Städte fördern Sportvereine, die ihr Angebot komplett oder in Teilen für Menschen mit Behinderung, zum Beispiel durch Integrationssportkurse, aufbereiten. Manche Städte fördern behinderte Sporttreibende sogar direkt. Angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Behinderungen ist es für Sportvereine allerdings unmöglich, für alle barrierefreie Angebote zur Verfügung zu stellen.

Als Mensch mit Behinderung müssen Sie abwägen, welche Sportangebote für Sie in Frage kommen: Entweder herkömmliche Sportangebote oder spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung.

Um abzuklären, wie Sie mit Ihrer Behinderung am Sportangebot in der Uni oder im Verein teilnehmen können, sprechen Sie am besten im Voraus mit dem Trainer bzw. Übungsleiter. An der Hochschule und in manchen großen Sportvereinen gibt es Behindertenbeauftragte, die speziell für Ihre Fragen zuständig sind.

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Womöglich gibt es in Ihrer Stadt auch Sportangebote, die sich speziell an Menschen mit einer Hörbehinderung richten. Erkundigen Sie sich bei der Stadt, dem Deutschen Gehörlosensportverband oder anderen Menschen mit Hörbehinderung nach einschlägigen Angeboten.