Ratschläge von Familie und Bekannten

Wenn es um die Frage geht, ob Sie studieren wollen oder nicht, haben Sie bestimmt schon Ihre Familie, Bekannte und Freunde um Rat gefragt. Eventuell wurden Sie sogar ungefragt mit Ratschlägen überhäuft? Sie sollten diese Ratschläge annehmen, aber auch weiterhin nach Ihrem eigenen Weg und nach Ihrer eigenen Entscheidung suchen!

Wen kann ich um Rat fragen?

Wenn man eine Entscheidung treffen muss, wendet man sich oft an Familie, Bekannte und Freunde, um diese um Rat zu fragen. Bei der Entscheidung, ob man studiert oder nicht, sollte man sich zunächst darüber informieren, was es an Studiengängen und Ausbildungsberufen gibt und was einen interessieren könnte.

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Hierzu sollte man sich auch im Bekanntenkreis umhören, was es für Möglichkeiten gibt, und sich Anregungen holen. Bekannte können nicht nur Ratschläge geben, sondern auch von eigenen Erfahrungen berichten. So bleibt die Berufsbeschreibung nicht abstrakt. Man bekommt eine Vorstellung davon, wie der Berufsalltag wirklich aussieht und welche Berufswege mit oder ohne Studium erreichbar sind.

Vorschläge von Familie, Freunden und Bekannten

Häufig ist es so, dass man von Eltern und Bekannten einen Berufsweg empfohlen bekommt, der ihrer eingeschlagenen Laufbahn gleicht oder der ihnen von Freunden vertraut ist.

Nehmen Sie diese Anregungen von Bekannten und Familie ernst und nutzen Sie die Ideen, die Sie dadurch bekommen. Versuchen Sie, diese anzunehmen, aber auch sie zu hinterfragen. Sie müssen für Sich selbst herausfinden, ob diese Empfehlungen zu Ihnen und Ihren Fähigkeiten passen.

Holen Sie sich auch im Internet oder an den Hochschulen Informationen, da Ihre Familie nicht alle Möglichkeiten der verschiedenen Studiengänge und Ausbildungsberufe im Kopf haben kann. Es kann sein, dass Ihren Bekannten und Ihnen selbst bestimmte Berufsbilder, die Ihren Interessen und Begabungen entsprechen könnten, noch gar nicht bekannt sind. Ihre Familie und Ihre Bekannten dienen als Informationsquelle, aber sie geben Ihnen lediglich eine Grundlage für eigene Überlegungen. Dies sind keine Vorschriften!

Studieren mit Behinderung

Sie haben es bestimmt schon erlebt, dass sich, auf Ihre Behinderung bezogen, Lehrer, Eltern und Bekannte nicht vorstellen können, dass ein Studium für Sie möglich ist. Vielen Abiturienten mit Behinderung wird von einem Studium abgeraten. Ihnen werden bestimmte Berufe empfohlen, die für machbar gehalten werden.

Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen! Sie sollen nicht das tun, was andere Ihnen sagen oder gar vorschreiben wollen, sondern das, was sie selbst interessiert und womit Sie sich selbst identifizieren können! Es gibt ausreichend Vorbilder, die ein Studium in verschiedenen Fachrichtungen trotz ihrer Behinderung geschafft und nun einen erfüllten Beruf haben.

Zusammenfassung

Bei der Entscheidung, ob Sie studieren oder nicht, sollten Sie sich neben öffentlichen Informationsquellen auch Anregungen von Familie und Bekannten holen, die von ihren eigenen Erfahrungen in Bezug auf Studium und Beruf berichten können. Dies sind Informationen für Sie, die Sie nutzen aber auch hinterfragen sollten. Lassen Sie sich nicht davon beeinflussen, dass Ihnen vielleicht ein Studium nicht zugetraut wird und treffen Sie die Entscheidung, mit der Sie sich selbst wohl fühlen und am besten identifizieren können. Es ist Ihr Leben und Ihre Zukunft!